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Wir bitten um Hinweise und Kommentare. Ebenso um Zusendung von Fotos zur Dokumentation der in der Au lebenden Tiere und Pflanzen entlang des Riedbahndammes. Die Au ist keine "Wüste" wie sie von Herrn Hans-Peter Schwöbel in einem Artikel gekennzeichnet wurde.

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  1. Als Beitragszahler der IHK erwarte ich in Sachen BUGA/Aubuckelstraße endlich mehr Aggressivität bei den Kommentaren der IHK. Was sich seit dem Bürgerentscheid abgespielt hat, war abzusehen und wurde von vernünftigen Leuten vorhergesagt. Man kann sich also das Erstaunen für die weitere Entwicklung aufheben. Die bisherigen schlechten Nachrichten sind nur der Anfang. Hier wird auf Biegen und Brechen ein ökonomisch völlig unsinniges und in jeder Hinsicht entbehrliches Projekt durchgedrückt. Die IHK schlägt vor, Kosten zu verschieben. Dieses Prinzip wurde aber schon von Anfang an bemüht. Durch Umgruppierung der Kosten verschwand der ursprüngliche Ansatz für die Straßenverlegung von 7.5 Mio Euro (initiale Machbarkeitsstudie 12.11.2012, Beschlussvorlage Gemeinderat) in der Versenkung. Weiß man denn nicht aus anderen Projekten zur Genüge (Elbphilharmonie, Flughafen Berlin) wie sich Katastrophen/Blamagen ankündigen? Warum lernen wir nichts dazu?

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  2. Keimende Hoffnung

    Die angestrebte "Riedbahnparallele" kann man doch nicht im Ernst als
    Verbesserung für die Frischluftschneise verkaufen ? Erstens ist sie
    doppelt so lang (!) wie das betroffene Teilstück des Aubuckels. Zweitens
    wird der Anschluss über 2 Bögen/Kurven geführt ( schlechterer
    Verkehrsfluss ), und ein Höhenunterschied ist zu überbrücken, sodass die
    jeweilige "Berganfahrt" unnötige Emissionen verursacht. Drittens
    verhindert die notwendige Lärmschutzwand zusammen mit dem Bahndamm den
    gewünschten Luftaustausch. Viertens begünstigt die Troglage der
    Feudenheimer Au das Verbleiben der Abgase in der Ausenke, zumal sie bei
    vorherrschender Südwestströmung ausgerechnet an der Westflanke emittiert
    werden (!). An der Abbruchkante des Aubuckels ist der Luftaustausch
    einfach wirksamer. Fünftens wird auf einem mehreren hundert Meter langem
    Streifen gerade das zerstört, was zur Sauerstoffproduktion so notwendig
    ist, nämlich Bäume, Sträucher usw., die Gärten eben.
    Das Argument von Herrn Kurz, dass die Strasse Aubuckel heute so nicht
    mehr genehmigt werden würde überzeugt mich nicht. Was würde heute alles
    nicht genehmigt werden ( wegen Brandschutz usw. ) und steht trotzdem ?
    Und die in Aussicht gestellte Verringerung des Verkehrslärms von 75 auf
    70 Dezibel für die Anwohner am Aubuckel rechtfertigt auch keinen Neubau
    einer Strasse mitten durch die Natur. Wie hoch sind eigentlich die
    Dezibelwerte in der Dalbergstr./Waldhofstr./Parkring usw. ?
    Das ganze ist für mich eine Verschlimmbesserung, verbunden mit Millionen
    Kosten und Zerstörung. Dass nebenbei noch ca.6 Millionen für den Umzug
    des Schützenvereins zu berappen sind halte ich für bedenklich, sosehr
    eine komplette Neuanlage einem Verein zu wünschen ist, aber aus
    Steuergeldern ?
    Wenigstens gibt es jetzt mit der Mitgliederbefragung in der CDU ein
    ermutigendes Zeichen. Kann man hoffen, dass doch Vernunft einkehrt und
    wir uns auf ein Ende mit Schrecken einstellen können und das Schrecken
    ohne Ende doch ausbleibt ?
    Karlheinz Sausbier

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