02.08.2015

Landschaftsschutzgebiet statt Bundesgartenschau

zum Artikel im MM

  • 02.08.15, 22:59

    Landschaftsschutzgebiet statt Bundesgartenschau.....

    von Gisela Ruhsam
    Richtig ! Spart das Geld und lasst es so wie es ist. Die Kleingärten sind ein Paradies für Tiere. Der in den Jahreszeiten wechselnde Anblick der landwirtschaftlich genutzten Flächen ist wesentlich interessanten, als jede öffentliche Grünfläche. Für die Pflege ist eh keine Geld da. Ungepflegte Grünflächen gibt es bereits genug. Wer macht die Fotostrecke grüner Verwahrlosung?
  • 02.08.15, 22:31

    Landschaftsschutzgebiet

    von Hans-Joachim Korehnke
    Das wird wohl mit diesem OB nicht zu händeln sein. Die Wahlversprechen gelten nicht mehr. Er hat durch die Migranten gewonnen und wird alles daran setzen sich ein Denkmal zu errichten. Der Bürger und das finanzielle Debakel das da folgt, interessiert den wenig.
  • 02.08.15, 21:23

    Weder die Gemeinderäte noch die Naturschutzverbände wurden vorher informiert.

    von Ursula Risch
    Die Auslegung des Gutachtens seitens der Stadt ist widersprüchlich: auf der einen Seite soll die Straße verlegt werden, um die seltenen Arten zu schützen (obwohl sie sich offensichtlich auch mit Straße dort angesiedelt oder erhalten haben), auf der anderen Seite wird in Eingriffe in den Lebensraum der geschützten Arten kein Problem gesehen, weil die Tiere ja umgesiedelt werden könnten. Es ist verwunderlich, dass es in Mannheim trotz unnötiger Abholzung von Bäumen und unüberlegter Bebauung überhaupt noch so viele seltene und sogar vom Aussterben bedrohte Arten gibt. Was übrigens beim Gutachten gar nicht einbezogen wurde, sind die Flächen außerhalb Spinellis in Käfertal, die heute weitgehend grün sind, aber im Zuge der BuGa ebenfalls massiv bebaut werden sollen. Zusammengefasst kann man sagen, es wird mehr Natur zerstört, als durch die stark geschrumpfte Mogelpackung Grünzug gewonnen wird. Die neue Straße geht auch durch den Grünzug. Durch Eingriffe ins Hochgestade, den Riedbahndamm, den geplanten See in der Au und die durch die Straßenverlegung notwendige Verlegung der Kleingärten wird der Lebensraum dieser geschützten Arten zerstört.

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